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Dienstleistungen

Kinderzuschlag nach dem Bundeskindergeldgesetz, Beantragung

Beschreibung

Eltern mit geringem Einkommen können unter bestimmten Voraussetzungen zusätzlich zum Kindergeld einen Kinderzuschlag erhalten. Anspruchsberechtigt sind grundsätzlich Eltern, die mit ihren unverheirateten oder nicht verpartnerten Kindern (Altersgrenze 25 Jahre) in einem gemeinsamen Haushalt leben und über Einkommen und Vermögen verfügen, das es ihnen zwar ermöglicht, ihren eigenen Lebensunterhalt, aber nicht oder nur knapp den Bedarf der Kinder zu decken.

Der Kinderzuschlag bemisst sich nach dem Einkommen und Vermögen der Eltern sowie des Kindes und beträgt maximal 185 € (Stand: 01.07.2019) monatlich pro Kind. Hinzu kommen Leistungen für Bildung und Teilhabe. Sie können bei Bezug von Kinderzuschlag (und/oder Wohngeld) auch von den Kita-Gebühren befreit werden durch die Kostenübernahme der Elternbeiträge für →Kindertageseinrichtungen.

In der Regel wird neben Arbeitslosengeld II, Sozialgeld (Grundsicherung für Arbeitsuchende) oder Sozialhilfe der Kinderzuschlag nicht gezahlt. In besonderen Einzelfällen können aber z.B. Leistungen für Sonderbedarfe wie zur Beschaffung von Heizmaterial oder zur Erstausstattung der Wohnung neben der laufenden Zahlung von Kinderzuschlag in Betracht kommen.
Verändern sich aber die finanziellen Verhältnisse während des laufenden Bewilligungszeitraums derart, dass der Kinderzuschlag nicht mehr ausreicht, können abhängig vom Einzelfall ergänzend Leistungen nach dem SGB II beantragt werden

Corona-Sonderregelung („Notfall-KiZ“) für die Zeit vom 1. April bis zum 30. September 2020

Der Kinderzuschlag wurde befristet so umgestaltet, dass er für Familien, die die Leistung beantragen, die aktuelle krisenbedingte Lebenslage besser erfasst:

Beim Familieneinkommen wird nicht auf die letzten sechs Monate vor Antragstellung geschaut, sondern an das aktuelle Einkommen der Eltern im letzten Monat vor Antragstellung angeknüpft. Bei kurzfristig verringertem Einkommen kann also schneller Kinderzuschlag bezogen werden.

Zudem bleibt Vermögen (befristet) unberücksichtigt, um die Leistung schneller und unbürokratischer zugänglich zu machen und die aktuelle Notsituation abzufangen. Man muss also nicht erst sein Vermögen einsetzen. Anderes gilt nur, wenn erhebliches Vermögen vorhanden ist.

Außerdem soll eine einmalige automatische Verlängerung der Bewilligung erfolgen für diejenigen, die bereits den höchstmöglichen Gesamtkinderzuschlag beziehen. Diese Zahlungen laufen dann unterbrechungsfrei weiter.

Weitere Informationen gibt es hier www.bmfsfj.de/kinderzuschlag

 

Unter www.Kinderzuschlag.de lassen sich ein Merkblatt der Bundesagentur für Arbeit sowie nähere Informationen zum Kinderzuschlag und zur Antragstellung abrufen.

§ 6a, 6b Bundeskindergeldgesetz, § 28 Sozialgesetzbuch II

Familienkassen der Bundesagentur für Arbeit

www.Kinderzuschlag.de

www.bildungspaket.bmas.de

www.familienland-bayern.de

 

Online Verfahren

Rechtsgrundlagen

Rechtsbehelf

Widerspruchsverfahren sozialgerichtliches Verfahren

Weiterführende Links

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Zuständiges Amt

Familienkasse Bayern Nord
Solgerstraße 1
90429 Nürnberg
+49 800 4555530
+49 911 529-3997
Bayerisches Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales (siehe BayernPortal)
Stand: 01.01.1970

Gemeinde Schnelldorf

Rothenburger Straße 13
91625 Schnelldorf
07950/9801-0
07950/9801-33
poststelle(@)schnelldorf.de