Gemeinde Schnelldorf (Druckversion)

Die Bauschuttdeponie in Gailroth öffnet wieder

Autor: Nina Immel
Artikel vom 22.04.2020

Die Bauschuttdeponie Gailroth ist ab Samstag, den 02. Mai 2020 wieder geöffnet.

Öffnungszeiten der Deponie:
 
 jeden Samstag von 9.00 bis 12.00 Uhr.

 


Merkblatt zur Nutzung der  
Erd- und Bauschuttdeponie der Gemeinde Schnelldorf

 

 

Folgende unbelastete mineralische Abfälle dürfen angeliefert und abgelagert werden:

  • Beton (Abfallschlüsselnummer 17 01 01)

  • Ziegel (17 01 02)

  • Fliesen, Ziegel und Keramik (17 01 03)

  • Mauerwerksabbruch, Gemische aus Beton, Ziegeln, Fliesen und Keramik (17 01 07)

  • Boden und Steine (17 05 04)

  • Boden und Steine aus Gärten und Parkanlagen (20 02 02)

 

NICHT angeliefert und abgelagert werden dürfen:

  • Sondermüll, Hausmüll, Fäkalien, Klärschlamm, rein organische Materialien

  • mit Gefahrstoffen belastetes Material wie z.B. Asbest (Teerpappe), Schwermetalle, Lösungsmittel und Material das mit sonstigen Kohlewasserstoffverbindungen (Schwarzanstriche) kontaminiert ist.

  • Kaminabbruch, gipshaltige Abfälle, Gipskartonplatten

  • Porenbetonsteine (Ytong, Hebel, Kreisel)

  • Flüssige Abfälle

  • Explosive, entzündbare, brandfördernde, ätzende, infektiöse Abfälle

  • Nicht identifizierte oder neue chemische Abfälle aus Forschungs-, Entwicklungs- und Ausbildungstätigkeiten, deren Auswirkungen auf den Menschen und die Umwelt nicht bekannt sind.

  • Abfälle, die zu erheblichen Geruchsbelästigungen für die auf der Deponie Beschäftigten
    und für die Nachbarschaft führen.

 

Auf § 4 und § 5 der Satzung über die Benutzung der Erd- und Bauschuttdeponie der Gemeinde Schnelldorf wird hingewiesen:


§ 4 Beschaffenheit der Abfälle und Anlieferung

Der Anlieferer bzw. der Besitzer muss sicherstellen, dass die mineralischen Abfälle vor Anlieferung getrennt werden nach:

  • Unbelastetem Erdaushub

  • Unbelastetem recycelfähigem  (vorsortiertem) Bauschutt (Ziegel,- Mörtel,- Beton,- und Steinabfälle) ohne Baustellenabfall mit max.0,70 m Kantenlänge der Einzelteile und ohne überstehende Armierung.

  • Unbelastetem mit Gesteinsmaterial (Schotter) vermischten Erdaushub (Straßenaufbruch) ohne bituminöse Anhaftungen und ohne teerhaltige (pechhaltige) Anteile

und diese Abfälle auch keine sonstigen schädlichen Beimengungen aufweisen.

 

§ 5 Verwertungsverbot

Die Abfallverwertung hat Vorrang vor der Depnierung (Abfallbeseitigung). Die Ablagerung der zugelassenen Abfallstoffe kann nur erfolgen, falls keine Verwertung möglich ist. Die Wiederverwertbarkeit ist deshalb stets zu prüfen.

 

KOSTEN bei Selbstanlieferung:

  • Je angefangenen unbeprobten Kubikmeter Bodenaushub 15,00 €

  • Je angefangenen beprobten Kubikmeter Bodenaushub 10,00 €

  • Bauschutt getrennt nach Betonabbruch und sonstigen Bauschutt
    Je angefangenen Kubikmeter Bauschutt 30,00 €

  • Je angefangenen Kubikmeter Heckenschnitt 6,00 €

  • Bei Mengen über 1 Kubikmeter Heckenschnitt  beträgt die Gebühr je angefangen Kubikmeter 8,00 €

  • Bei Anlieferung außerhalb der festgelegten Öffnungszeiten entstehen Kosten für Öffnung und Schließung der Deponie in Höhe von einmalig 15,00 € zuzüglich des Lohnaufwands für das Aufsichts- und Überwachungspersonal in Höhe von 18,00 €/Stunde

  • Je angefangenen Kubikmeter unzulässig behandelten, außerhalb der Deponie gelagerten oder abgelagerten Abfällen (z.B. „wilde Müllablagerung“) 30,00 € + Beseitigungskosten

 

Wichtige HINWEISE:

  • Bei Verstößen gegen die Deponiesatzung kann die Gemeinde die entstandenen Schäden beseitigen oder beseitigen lassen und den ordnungsgemäßen  Zustand wieder herstellen. Die Kosten hierfür hat der Verursacher zu tragen.

  • Die Gemeinde kann Bußgelder verhängen und ggf. weitere strafrechtliche Schritte in die Wege leiten.


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